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Hochschuldidaktische Workshopleitung

1 Leave a comment on Absatz 1 0 Mitarbeit: Tobina Brinker, Eva-Maria Schumacher, Claudia Walter

Aufgaben der hochschuldidaktischen Workshopleiter/in:

  • 2 Leave a comment on Absatz 2 0
  • Konzipiert hochschuldidaktische Veranstaltungen,
  • Leitet hochschuldidaktische Veranstaltungen,
  • Bereitet hochschuldidaktische Veranstaltungen nach

3 Leave a comment on Absatz 3 0 auf der Grundlage des aktuellen Standes der Forschung und der didaktischen Prinzipien der jeweiligen Einrichtung (Studierendenaktivierung, Lernerorientierung und Lernziel-/Kompetenzorientierung usw.)

  • 4 Leave a comment on Absatz 4 0
  • wählt die angemessene Rolle gemäß des Lernsettings aus,
  • nimmt diese Rolle je nach Anliegen und Situation ein (Lernbegleiter/in, Lerncoach, Impulsgeber/in, Inputgeber/in, Expert/in, Moderator/in, Feedback-Geber/in, usw.)
  • reflektiert die Rolle und das eigene Verhalten im Hinblick auf Ziel, Erfolg und Feedback der Teilnehmenden und der Rückmeldung der auftraggebenden Einrichtung

1. Fachkompetenz

1.1 Wissen

1.1.1 Auftragsklärung

5 Leave a comment on Absatz 5 3 verfügt über die Aspekte der Auftragsklärung

1.1.2 Konzeption

6 Leave a comment on Absatz 6 1 verfügt über aktuelle Expertise zum angebotenen Thema,

7 Leave a comment on Absatz 7 0 verfügt über ein breites didaktisches Repertoire zur Workshopkonzeption und –gestaltung,

8 Leave a comment on Absatz 8 2 verfügt über Kenntnisse zu individuelle Arbeits- und Lernbiografien der Teilnehmenden,

9 Leave a comment on Absatz 9 1 verfügt über das Wissen über die Bedeutung von Studium und Lehre sowie kompetenzorientierte Hochschullehre und verschiedene Fachkulturen

1.1.3 Leitung

10 Leave a comment on Absatz 10 1 benennt die historische Entwicklung, einschlägige Quellen und Literatur zum angebotenen Thema,

11 Leave a comment on Absatz 11 3 verfügt über aktuelle Debatten und Forschungsergebnisse der Hochschuldidaktik, Lernpsychologie und Nachbarwissenschaften und erläutert diese situationsangemessen

1.1.4 Methodeneinsatz

12 Leave a comment on Absatz 12 2 verfügt über ein vielfältiges Methodenrepertoire und die Grenzen und Möglichkeiten der Einsatzmöglichkeiten,

13 Leave a comment on Absatz 13 0 berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung der Lehre und bringt diese bei der Gestaltung der Veranstaltung mit ein

1.1.5 Reflexion

14 Leave a comment on Absatz 14 0 verfügt über die Kenntnisse der Evaluationsintrumente und -möglichkeiten

1.2 Fertigkeiten

1.2.1 Auftragsklärung

15 Leave a comment on Absatz 15 0 stimmt alle Punkte der Auftragsklärung im Vorfeld ab (Ziele, Erwartungen, Aufgaben, Raumausstattung, usw.)

1.2.2 Konzeption

16 Leave a comment on Absatz 16 0 setzt Kenntnisse über kontroverse Diskussionen zum angebotenen Thema zielorientiert ein,

17 Leave a comment on Absatz 17 0 geht auf die Lern- und Fachkultur der Zielgruppe ein und arbeitet den Lehralltag systematisch auf

18 Leave a comment on Absatz 18 1 stimmt die Konzeption auf die entsprechende Fachkultur ab

19 Leave a comment on Absatz 19 0 bereitet Materialien auf, die den Theorie- und Praxisbezug des Workshopthemas darstellen und zum Vertiefen und Transferieren einladen

1.2.3 Leitung

20 Leave a comment on Absatz 20 2 stellt Überblick über unterschiedliche Perspektiven (Persönlichkeiten) zum Fachthema dar,

21 Leave a comment on Absatz 21 0 beachtet systematische und rekursive Prozesse im System Hochschule bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen, Lehrkonzeptionen usw.,

22 Leave a comment on Absatz 22 0 hält in der hochschuldidaktischen Lern- prozess-Steuerung die Balance halten zwischen den vier Feldern der Themenzentrierten Interaktion (Thema, Gruppe, Ich, Globe),

23 Leave a comment on Absatz 23 2 integriert aktuelle Debatten und Forschungsergebnisse aus der Hochschuldidaktik und den Nachbarwissenschaften (Hattie-Metastudie 2013),

24 Leave a comment on Absatz 24 1 thematisiert Rollenverständnisse und fördert Perspektivenwechsel,

25 Leave a comment on Absatz 25 2 reflektiert das erweiterte didaktische Repertoire und transferiert es auf die Lehrpraxis der Lehrenden,

26 Leave a comment on Absatz 26 0 gestaltet Veranstaltungen erfahrungs- und handlungsorientiert entsprechend der Vielfalt der Erwachsenenbildung, aktivierenden Hochschullehre sowie der Moderations- und Präsentationsmöglichkeiten,

27 Leave a comment on Absatz 27 0 fördert reflexives Lernen,

28 Leave a comment on Absatz 28 0 kooperatives und informelles Lernen zur Weiterentwicklung des persönlichen Stils jeder Lehrperson und Unterstützung der Vielfalt von Lehrstilen

29 Leave a comment on Absatz 29 0 gibt den Teilnehmenden Zeit, um einen realistischen Transfer in die eigene Lehre planen zu können

1.2.4 Methodeneinsatz

30 Leave a comment on Absatz 30 0 setzt Feedback-Verfahren ein,

31 Leave a comment on Absatz 31 0 setzt die Vielfalt der Moderations- und Präsentationsmöglichkeiten bewusst und situationsangemessen ein,

32 Leave a comment on Absatz 32 0 gestaltet die Interaktion und Kommunikation lernförderlich,

33 Leave a comment on Absatz 33 1 setzt neue Methoden der digitalen Lehre situativ und der Zielgruppe angemessen mit ein,

34 Leave a comment on Absatz 34 1 begleitet die Teilnehmenden durch Methodenklarheit (Hattie 2013),

35 Leave a comment on Absatz 35 1 initiiert und begleitet zielführend den kollegialen Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden

1.2.5 Nachbereitung

36 Leave a comment on Absatz 36 5 achtet auf zielorientierten und realistischen Transfer und ermutigt zu experimenteller Lehr-Haltung,

1.2.6 Reflexion

37 Leave a comment on Absatz 37 0 wertet selbst aus bzw. nutzt die Evaluationsergebnisse zur Reflexion und Überarbeitung der Konzeption,

38 Leave a comment on Absatz 38 0 spiegelt die Ergebnisse und Verbesserungsansätze dem Auftraggeber wieder,

39 Leave a comment on Absatz 39 0 meldet dem Programmgestalter die Evaluationsergebnisse zurück,

40 Leave a comment on Absatz 40 0 bringt Ideen, Erfahrungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei der Programmgestaltung der Einrichtung mit ein

2. Personale Kompetenz

2.1 Soziale Kompetenzen

2.1.1 Auftragsklärung

41 Leave a comment on Absatz 41 0 gestaltet die Auftragsklärung und Verhandlung wertschätzend auf Augenhöhe

2.1.2 Konzeption

42 Leave a comment on Absatz 42 0 gestaltet Lernräume incl. Sitzordnung, Medienausstattung, Lernatmosphäre, Catering, Blickausrichtung usw.,

43 Leave a comment on Absatz 43 1 stimmt ab und klärt mit dem Service-Personal der Hochschule bei Problemen mit der Raum- und Medienausstattung

2.1.3 Leitung

44 Leave a comment on Absatz 44 1 achtet auf demokratisches Verhalten und wertschätzende Kommunikation in den Veranstaltungen,

45 Leave a comment on Absatz 45 0 versteht Lehrende als Expert/innen ihres Faches,

46 Leave a comment on Absatz 46 1 nimmt „Supervisorischen Blick“ ein: ist sich der Situation bewusst, dass Lehrende nun die Lernendenrolle einnehmen und thematisiert diese ggf.

47 Leave a comment on Absatz 47 0 nutzt Metakommunikation zur Reflexion, u.a. bzgl. Lernwiderstand u. gruppendynamischen Prozessen,

48 Leave a comment on Absatz 48 0 begleitet Lernende durch Einfühlungsvermögen (Hattie 2013),

49 Leave a comment on Absatz 49 1 versteht sich als Lernbegleiter/in und Lerncoach setzt und je nach Anliegen und Situation Rollen angemessen ein als Wissensvermittler/in, Expert/in, Moderator/in, Feedback-Geber/in,

50 Leave a comment on Absatz 50 2 versteht sich als „Heulbegrenzer“, nimmt Klagen, Widerstand und Kritik ernst und unterstützt, dies in konstruktive Ideen und Anregungen weiter zu entwickeln

2.2 Selbstkompetenzen

2.2.1 Auftragsklärung

51 Leave a comment on Absatz 51 0 entscheidet über Annahme und Ablehnung nach Auftragsklärung und eigenen Kompetenzen/Kapazitäten

2.2.2 Konzeption

52 Leave a comment on Absatz 52 0 nutzt die eigene Lehrerfahrung als wichtige Ressource

2.2.3 Leitung

53 Leave a comment on Absatz 53 0 Ist sich über die eigene Funktion als Vorbild und Modell bewusst (Zwischen Dozentenorientierung und Studierendenorientierung unterscheiden können),

54 Leave a comment on Absatz 54 0 stellt zu Beginn eines Workshops die Ziele klar dar, holt sich das Kommitment der Teilnehmenden und reflektiert im Laufe des Workshops regelmäßig, ob der rote Faden noch eingehalten wird,

55 Leave a comment on Absatz 55 0 nimmt den „Supervisorischen Blick“ ein: Metakommunikation zur Reflexion nutzen, u.a. bzgl. Lernwiderstand u. gruppendynamischen Prozessen,

56 Leave a comment on Absatz 56 0 arbeitet nach dem Prinzip „walk like you talk“, begleitet Lernende durch Führungsfreude (Hattie 2013),

57 Leave a comment on Absatz 57 1 geht mit Widerstand als Lernanlass sehen und konstruktiv damit um,

58 Leave a comment on Absatz 58 2 lässt Neugierde und Zweifel als wissenschaftliche Tugenden zur Geltung kommen

2.2.4 Reflexion

59 Leave a comment on Absatz 59 1 Reflektiert sich und die eigene Arbeit regelmäßig in professionellem Rahmen,

60 Leave a comment on Absatz 60 1 nutzt Kollegiale Supervision


61 Leave a comment on Absatz 61 0 Literatur:

  • 62 Leave a comment on Absatz 62 0
  • Universität Zürich. Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik AfH (2007): Leistungsnachweise in modularisierten Studiengängen. Dossier. Hochschuldidaktik A-Z: Zürich. http://www.hochschuldidaktik.uzh.ch/handlungsfelder/leistungsnachweise/leistungsnachweise/modul/Leistungsnachweise_Juli_07.pdf
  • Hattie, John (2013): Lernen sichtbar machen. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von Visible Learning v. Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren.
  • Schumacher, Eva-Maria / von Schmeling, Regina / Bergedick, Alexandra (2014) (unveröffentlicht): Prinzipien, die eine qualitativ hochwertige hochschuldidaktische Veranstaltung ausmachen. dghd-Trainer/innen-AG und der dghd-Jahrestagung 2014 in Braunschweig
  • Stabsstelle Bildungsinnovation und Hochschuldidaktik der Universität Paderborn (2014?): Leitlinien hochschuldidaktischer Workshops. Entnommen den „Educational Beliefs“ vom Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik der Universität Bielefeld. Unter Mitarbeit von W.D. Webler, J. Wildt, weiterentwickelt durch Martin Mürmann
  • Hochschulforum Digitalisierung (2016). Abschlussbericht zum Projekt. Bonn: Stifterverband.
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Quelle:http://kompetenzprofile.blogdat.de/?page_id=74